Fit und aufgeweckt durch den Frühling

13 Tipps, wie ihr der Frühjahrsmüdigkeit den Laufpass gebt

Tipps gegen Frühjahrsmüdigkeit - Hund schläft in der Ecke

Nachdem Deutschland gerade noch von der sibirischen Kälte heimgesucht wurde, wird es bald endlich wieder wärmer. Eigentlich hat der Frühling den Winter meteorologisch gesehen sogar schon am 01. März 2018 abgelöst. Pustekuchen! Wir geben jedenfalls die Hoffnung nicht auf, dass die Kälte wenigstens bis zum astronomischen Frühlingsbeginn am 20. März 2018 abnimmt und endlich die milde, grüne Jahreszeit Saisonstart hat. 😊

 

Taghell. Warm. Und hundemüde!

Doch wärmere Temperaturen lassen einen nicht immer nur strahlen und mit einem Dauergrinsen durch die Welt gehen. Für viele von uns beginnt dann wieder eine Zeit, die uns mehr beeinflusst, als uns lieb ist. Sicherlich ist dem einen oder anderen der Begriff „Frühjahrsmüdigkeit“ geläufig!? Schließlich plagt sich, je nach Studie, etwa jeder 3. Deutsche damit herum, vorzugsweise das weibliche Geschlecht! ☹ Während also die Natur langsam erwacht, kommt man selbst aus dem Gähnen nicht mehr heraus und würde am liebsten gleich mehrere Mittagsschläfchen an einem einzigen Tag halten. Dazu kommen teils Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen. Der Wechsel von der kalten zur warmen Jahreszeit inklusive hormoneller Änderungen sowie weitere Faktoren machen einem einfach zu schaffen.

Doch wir zeigen wir euch, was ihr dagegen tun könnt. 😊 Wir haben uns auf die Suche nach den besten Tipps gemacht, die euch dabei helfen, das Ruder wieder in die Hand zu nehmen. Wer glaubt, ein paar Stunden, mehr an Schlaf reichen aus, um die Schläfrigkeit wettzumachen, der irrt. Lest, was wirklich hilft!

 

Sag der Müdigkeit Lebewohl

  • Früh aufstehen, früh zu Bett gehen
    Der Winter ist vorbei, die Sonne kommt zurück. Es wird nun auch viel früher am Morgen hell. Nutzt das aus und verschlaft nicht den halben Tag. Lieber abends zeitig zu Bett gehen und euren Biorhythmus der Sonne anpassen. Abends helfen Entspannungsübungen oder ein gutes Buch, Körper und Geist herunterzufahren und erholsameren Schlaf zu genießen.
  • Sonne bzw. Licht tanken
    Wo wir schon beim nächsten Punkt wären – Tageslicht ist nun ganz wichtig für euren Körper, denn so bildet er das Hormon Serotonin, wovon er über die Wintermonate zu wenig abbekommen hat. Es aktiviert den Körper und sorgt für gute Stimmung.
  • Frische Luft
    Sie versorgt euer Gehirn mit Sauerstoff und ist somit ein super Müdigkeits-Killer. Regelmäßiges Lüften von Räumen ist das A und O. Wem im Büro die Augen zufallen, der stellt sich zusätzlich für eine Minute ans Fenster, hält möglichst lange die Luft an und saugt danach die frische Luft ein.
  • Bewegung
    Nutzt jede Möglichkeit zur Abwechselung: Treppe statt Aufzug, Fahrrad statt Auto, der Gang zum Kollegen statt die Durchwahl am Telefon. Und eine kleine Fitnesseinheit in eurer Freizeit schadet auch nicht. Denn: wer fitter ist, leidet weniger an Frühjahrsmüdigkeit.
    Extratipp: Schlagt zwei Fliegen mit einer Klappe und sagt mit dem Frühjahrsputz durchs Haus der Schläfrigkeit den Kampf an! 😉
  • Gemüse und Obst essen
    Eigentlich nichts Neues, oder!? Schließlich gehört das zur gesunden Ernährung dazu. 😊 Vor allem wer in den kälteren Tagen überwiegend zu fettreichem Essen gegriffen hat, sollte jetzt den Wechsel angehen! Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, die den Stoffwechsel anregen.
  • Mahlzeiten verteilen
    Wir lieben es zu essen. Aber danach fühlen wir uns oft schlapp. Klar, denn unser Körper verdaut und das ist harte Arbeit – besonders bei großen Portionen. Esst deshalb lieber mehrere kleinere Mahlzeiten verteilt über den Tag.
  • Minifasten
    Wer seiner Verdauung noch mehr Gutes tun will, probiert es mit dem Fasten. Keine Sorge, es muss nicht die Hardcore-Variante sein! 😉 Nehmt einfach an einem Tag nur ganz leichte Kost zu euch, während ihr viel Wasser und Tee trinkt. Joghurt, Gemüsebrühe und ein selbstgemixter grüner Smoothie sind gut geeignet: Generell gilt für eine Ernährung mit Frischekick: Wenig Fettiges und Süßes, gerne etwas anregende Schärfe.
  • Viel trinken
    Wie gerade schon erwähnt, ist ausreichend Flüssigkeit sehr wichtig für den Körper. An gewöhnlichen Tagen sind 2 Liter – vorzugsweise Wasser, Tee und stark verdünnte Säfte – ein grober Richtwert. An müden Tagen und während des Fastens sollten es unbedingt noch ein paar weitere Gläser sein.
  • Saunagänge
    Wer sauniert, trainiert regelrecht seine Gefäße. So ist der Blutdruck stabiler und Temperaturschwankungen machen euch weniger zu schaffen. Ihr fühlt euch fitter.
  • Wechselduschen
    Zudem empfiehlt es sich, mehrmals pro Woche Wechselduschen vorzunehmen. Warmduscher aufgepasst: Zuerst wie gewohnt bei molliger Temperatur, dann am besten über die Füße beginnend kühles Wasser nach oben hin brausen.
  • Zusammen etwas unternehmen
    Mit Freunden macht es doch gleich viel mehr Spaß. Und genau das ist so wichtig, denn Glücksgefühle hellen die Stimmung auf und ihr seid energiegeladener als zuvor. Also nicht im Bett verkriechen, sondern unters Volk mischen! 😉
  • Powernapping
    Wer den Begriff noch nicht kennt – hierbei handelt es sich um einen kurzen aber intensiven Mittagsschlaf, um euren Akku wieder zu laden. Am besten zwischen 15 und maximal 30 Minuten. Länger schlafen macht nur zusätzlich müde.
  • Ätherische Öle
    Der Frischekick in der Nase regt den ganzen Körper an. Wer keine Berührungsängste hat, kann sich wenige Tropfen Minzöl an die Schläfen reiben. Ansonsten lässt sich der Duft auch wunderbar in die Raumluft streuen, zum Beispiel mithilfe einer Duftlampe oder eines Vaporisator. Belebende Mischungen sind solche aus Blutorange, Bergamotte und Lemongras.
  • Anregende Musik
    Zu guter Letzt ein ganz simpler Trick: Musik! Liegen die „beats per minute“ über dem eigenen Puls (idR. um die 70 bpm), wirkt die Musik anregend im Gehirn. Schaut doch mal, ob ihr was Passendes in unserer Playlist findet. 😉

 

Also, gleich mal ran an die Tipps und Tricks! Wir wünschen euch eine munter-fröhliche Frühlingszeit. 😊

 

Quellen:
Eigene Erfahrung
zeitblueten.com
eatsmarter.de
blog.tagesanzeiger.ch

Bildquelle: istock.com | manushot

Sofia Maiß

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