Ernährung im Frühling – so ganz anders als im Winter

3 Tipps für Körper und Gesundheit, inklusive Frühstücksempfehlung

Mehr grün, weniger schwere Kost. Frühlingsernährung.

Detox hier, Frühjahrsdiät da. Überall wird uns das Gefühl vermittelt, jetzt aktiv zu werden, um im Frühling nur so vor Vitalität zu sprudeln und im Sommer dann auch noch gut auszusehen. Da stellt sich einem doch die Frage: Müssen wir uns nicht sowieso das ganze Jahr gesund ernähren? Was hat es mit diesen Frühlingskuren auf sich? Sollten wir uns in den nächsten Wochen tatsächlich anders ernähren als noch vor kurzer Zeit und wozu? Mit diesen Fragen startet die Recherche, was es mit der Ernährungsumstellung in die wärmere Jahreszeit auf sich hat. Zuletzt gibt es wie immer ein paar ganz simple Tipps, die für eure Gesundheit nun wirklich Gold wert sind. 😊

Während im Winter das Verlangen nach deftigen Speisen, die uns kräftigen und wärmen, bei den meisten von uns sehr groß ist, so bevorzugen wir bei den ersten Sonnenstrahlen schon wieder eher leichtere Kost. Und das nicht nur wegen der guten Figur! 😉 Tatsächlich benötigt unser Körper nämlich nach den dunklen, kalten Tagen eine gezieltere Ernährung, die vor allem den Körper von den Resten der schweren Kost sowie der Feiertagsvöllerei um Weihnachten und Neujahr reinigt. Gesund ernähren sollten wir uns eigentlich das ganze Jahr. Nur eben mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Jetzt im Frühling geht es um eine Art „Frühjahrsputz für den Körper“, damit sich dieser wieder regeneriert und von liegengebliebenen Giften der Wintermonate befreien kann. Neben Bewegung und Co. helfen uns einige Ernährungsregeln sehr gut, um gesund in die warme Jahreszeit zu starten und Vitalität zu schöpfen. Wie wir euch bereits in einem anderen Blogtext verraten haben, hilft die richtige Ernährung mitunter auch, das weit verbreitete Phänomen der schlagartig aufkommenden Müdigkeit in dieser Jahreszeit besser unter Kontrolle zu halten. 😊

Doch welche Ernährungstipps sollten wir uns zu Herzen nehmen?
Hier sind 3 der wichtigsten Schritte, die euch mit einem Frischekick in den Frühling bringen:

 

Leichte und saisonale Kost

Wichtig ist es nun, den Körper nicht weiter zu belasten und ihm die Arbeit mit der schwer verdaulichen Kost zu nehmen. Gerade jetzt im Frühling ist die Zeit der ersten Früchte und Kräuter, die regelrechte Vitalstoffbomben sind. Der bis Juni erntefrische Rhabarber beispielsweise ist reich an Kalium und Vitamin C, wirkt entwässernd und fördert die Reinigung des Blutes. Zudem kommen auf 100 Gramm gerade mal 14 Kilokalorien. Ein weiteres Lebensmittel, das unbedingt in eure Frühlingsküche gehört, ist die Erdbeere. Wusstet ihr, dass sie mehr Vitamin C als Orangen enthält? Zudem ist sie sehr ballaststoffreich, was die Verdauung fördert. Auch der Spargel hat in den kommenden Tagen und Wochen Saison. Er wirkt harntreibend und reinigt somit von innen. Zuletzt sind noch jegliche Arten von Sprossen zu erwähnen. Sie enthalten sehr viele Vitamine und liefern Nährstoffe in leicht verdaulicher Form, können als Salattopping oder Ersatz von Gemüse gegessen werden.

 

Leber und Galle unterstützen

Die üppigen Speisen der letzten Monate setzen den beiden Organen ziemlich zu, weswegen diese nun entlastet werden sollten. Lasst also minderwertige Fette und Öle weg, die oft in Fertigprodukten stecken und setzt dafür lieber auf hochwertige aus Oliven, Kürbiskernen oder Leinsamen. Vermindert euren Kohlenhydratverbrauch und setzt eher auf bitterstoffhaltige Kost, indem ihr Löwenzahn, Endivie, Chicorée, Radicchio oder Rucola in den Salat mengt. Auch Kräuterpräparate wie beispielsweise Mariendistel, dem Essen beigemengtes Kurkuma (gelber Ingwer) sowie leicht scharfes Gemüse wie Rettich, Kohlrabi oder Radieschen sind für die Reinigung der Leber fördernd. Auch wenn basische Kost zum Entgiften unbedingt empfehlenswert ist, entspannt die Leber trotzdem bei einem dezent sauren Geschmack. Dazu einfach ab und zu etwas Zitronensaft in das Salatdressing mischen.

 

Grünes Gemüse

Neben den oben aufgezählten (Wild-)Kräutern gibt es eine Menge grünes Gemüse, das extrem viel Chlorophyll enthalten. Sie unterstützen beim Aufbau neuer Blutkörperchen, womit unser Blut regelrecht gereinigt und insbesondere von krebserregenden Stoffen entgiftet wird. Besonders gut eigenen sich Brokkoli, Wirsing, Spinat, Kohl, Gurke, Rucola, Mikroalgen, Weizen- und Gerstengras, grüne Sprossen, grüne Bohnen und Erbsen.

 

An dieser Stelle noch eine ganz persönliche Empfehlung für ein sattmachendes und sehr hochwertiges Frühstück. Ich selbst esse seit gut 2 Jahren nur noch mein eigenes Müsli und kein fertig gemischtes vom Supermarkt, da dort so viel Zucker enthalten ist und wenig von dem, was wirklich gut für unseren Körper ist. Der Vorteil eines selbst gemixten Müslis ist, dass man wirklich weiß was drin ist und man es ganz flexibel je nach Gusto und Saison anpassen kann. Ohne Industriezucker, frisch, gesund und mit vielen wichtigen Nährstoffen, die vor allem jetzt guttun. Dazu nehme ich in ähnlichen Verhältnissen die drei Anteile

Basis „Korn“

  • Kernige Haferflocken
  • Dinkelflakes ohne Zuckerzusatz (z. B. von Seitenbacher)

Basis „Frucht und Kerne“

  • Nach Lust und Laune mische ich verschiedenes Obst als kleine Portion, z. B. Apfel, Birne, Banane, Beeren, Mango, Papaya, Physalis, Trauben, …
  • Eine kleine Hand voll gemischter Nüsse (z. B. Walnuss, Mandel, Haselnuss, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Pinienkerne)
  • Je einen Teelöffel geschrotete Leinsamen, Amaranth, Chia-Samen und Quinoa

Basis „Joghurt“

  • Ungesüßter Naturjoghurt (als vegane Variante z. B. von Alpro Soya) oder
  • Milch

Gesundes Müsli selbstgemacht

Viel Spaß beim Probieren und gesund Genießen! Wir freuen uns über Anregungen, vielleicht habt ihr ja auch den ein oder anderen „Geheimtipp“!? 😉

 

Quellen:
Eigene Erfahrungen
www.evidero.de
nachrichten.zentrum-der-gesundheit.de
www.stalzer.at
www.youtube.com
www.ernaehrungsberatung-wien.at

Bildquellen:
istockphoto.com | Lilechka75Foxys_forest_manufacture

Sofia Maiß

Sofia Maiß

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Sofia Maiß

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