Ulmer Brot – Der Duft von Weihnachten

Ein Gastbeitrag von DIE JUNGS KOCHEN UND BACKEN

Living Haus Blogtext Die Jungs kochen und backen - Ulmer Brot

Hallo,

wir sind Sascha und Torsten, oder einfach „Die Jungs“. Daher heißt unser Foodblog, den wir seit 2012 betreiben, auch DIE JUNGS KOCHEN UND BACKEN. Wir leben im schönen Köln und lieben es, einfach in der Küche zu zaubern. Egal, ob wir kochen oder backen, wir möchten zeigen, wieviel Spaß es macht, etwas Leckeres zuzubereiten und lieb gewonnene Traditionen zu bewahren. Gerade zur Weihnachtszeit.

Weihnachten ist für uns genau die richtige Zeit, um es sich so richtig gemütlich zu Hause zu machen. Alles wird schön dekoriert, ein paar Kerzen dazu, dann mit einer Tasse Tee auf die Couch und die winterliche Atmosphäre genießen. Einige Leckereien zu schlemmen, darf da auch nicht zu kurz kommen.

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Man lässt es insgesamt wieder langsamer angehen und will gerade in den eigenen vier Wänden so richtig zur Ruhe kommen. Dieses Gefühl kommt gerade am Ende des Jahres, das bestimmt wieder viel zu schnell an einem vorbei fliegt, zur richtigen Zeit. Mit der Adventszeit steigt dann auch die Vorfreude auf Weihnachten, mit Lichterketten, Glühwein und Kerzenschein. Es gibt aber noch etwas, das einen sofort in eine wundervolle Weihnachtsstimmung bringt – der Duft von Weihnachten.

Das gehört doch auch immer dazu. Die meisten werden es schon seit ihrer Kindheit kennen, dieser Duft nach Zimt, Nelken, Piment und all den wundervollen Weihnachtsgewürzen. Daher ist man spätestens am ersten Plätzchenbacktag in heller Vorfreude auf diese magische Zeit des Jahres.

Deshalb haben wir heute kein klassisches Plätzchen dabei, sondern ein unglaublich leckeres Gebäck aus der Rezeptschatulle von Saschas Eltern. Seine Mutter hat irgendwann angefangen, Ulmer Brot zu backen und wir haben diese Tradition mit großer Freude übernommen. Keine Adventszeit ohne Ulmer Brot!

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Genau die oben erwähnten Gewürze finden ihren Weg in den Teig und verströmen einen unwiderstehlichen Duft in der ganzen Wohnung. Dazu noch ein wenig Kakao und eine zarte Schokoladenglasur und dann darf auch direkt zugegriffen werden. Das Ulmer Brot ist super saftig und hält sich auch überraschend lange. Luftdicht verschlossen, lagern wir es auch schon mal bis zu 2 Wochen und gönnen uns am Abend gerne mal ein Stück … ok, vielleicht auch zwei.

Aber jetzt wollen wir euch aber auch ganz schnell das Rezept verraten!

Eure Jungs

Rezept

Für den Teig:

  • 500 g Butter
  • 500 g Zucker
  • 1 Pk Vanillezucker
  • 8 Eier
  • 1/4 l Milch
  • 1 1/2 EL Rum
  • 500 g Mehl
  • 1 Pk Backpulver
  • 1 EL Kakao
  • 1 EL Zimt
  • 1 Msp Muskat
  • 1 Msp gemahlene Nelken

Für den Guss:

  • 300 g Zartbitterkuvertüre (geschmolzen)
  • 2 EL Sahne
  • 4 EL Puderzucker, mit etwas Wasser vermengen

Rührt die Butter mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig und gebt die Eier unter Rühren hinzu. Vermischt dann die Milch mit dem Rum und in einer Schüssel die restlichen Zutaten mit einem Schneebesen.

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Gebt nun abwechselnd die trockenen und die flüssigen Zutaten unter die Buttermasse. Heizt den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Legt ein Backblech mit Backpapier aus und gebt die gesamte Masse darauf. Verstreicht sie glatt und lasst den Teig für 30-40 Minuten (Holzstäbchentest) backen. Schmelzt die Schokolade auf einem Wasserbad und sobald sie geschmolzen ist, rührt die Sahne unter die Schokolade.

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Ihr könnt nach nur wenigen Minuten, nachdem das Blech aus dem Ofen geholt wurde, die geschmolzene Glasur auf der gesamten Oberfläche verstreichen und danach den Zuckerguss in dünnem “Strahl” in Linien darüber laufen lassen. Nehmt eine Gabel oder ein Holzstäbchen und macht aus dem weißen Guss ein Muster, so, wie es euch gefällt.

Nach dem kompletten Abkühlen könnt ihr das Ulmer Brot in kleine Stücke schneiden und in einer Box aufbewahren. Obwohl das Gebäck sehr saftig ist, bleibt es ein paar Wochen verzehrbar – sofern ihr es nicht auch direkt verspeist.

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Dieser Artikel wurde als Gastartikel von dem Blog DIE JUNGS KOCHEN UND BACKEN erstellt.

Bildquelle: DIE JUNGS KOCHEN UND BACKEN

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