Weihnachtszeit: Wir backen ein Fertighaus

Wir backen ein FertighausWährend andere Blogs zur Weihnachtszeit Plätzchen backen und ihre geheimen Familienrezepte veröffentlichen, nutzen wir die besinnliche Zeit, um uns etwas viel Größeres und Langlebigeres als ein wenig Gebäck, das mit einem Happs im Mund landet, zu backen. Wir machen etwas, woran die ganze Familie auch in nächsten Jahren zu Weihnachten noch Freude haben wird und in dem ganze Kindheiten voller Geschenke und Weihnachtsbäume verbracht werden können. Wir backen ein Fertighaus. Und das brauchen wir dafür:

1. Die Zutaten:

Grundzutaten:
Türen (für den Weg hinein ins Wohnglück)
Fenster (für den richtigen Durchblick)
Wände (in Fertigbauweise)
Ein Dach (für den richtigen Schutz bei allen Wetterlagen)

Und als Grundlage je nach Geschmack:
Bodenplatte oder Keller

 

Architektonische Highlights:
Erker (für kleine Ecken und Kanten)
Balkon (für die Sonnentage)
Eingangsdach (für den richtigen Schutz an nassen Tagen)
Carport (für den Schutz des besten Stückes)

Technische Toppings:
Eine Prise Haustechnik (für die richtige Würze)
Ein Spritzer Smart Home (damit sich alles schön verbindet)

 Wir backen ein Fertighaus_Ausstecher

2. Die Zubereitung:

Kommen wir zur Zubereitung: Die gibt es bei Living Haus in drei verschiedenen Stufen. Vom Fertighaus-Anfängerbäcker bis zum Backmeister ist hier alles möglich. Und man kann nebenbei richtig Geld sparen. Nur noch eine kleine Anmerkung: Wir gehen in unserem Fall einfach mal davon aus, dass ihr eure Grundlage (Keller oder Bodenplatte) schon gewählt habt.

Eine Portion Tür
Ohne Tür, kein Einlass. Klingt irgendwie logisch. Deswegen gehört in jedes Fertighaus eine Portion Tür. Wer besonders viele Räume plant, braucht von diesen Durch- und Einlässen natürlich dementsprechend mehr. In der Regel sind die Türen aus Holz. Je nach Geschmack werden sie obendrein einfach gehalten oder bieten eine Palette an verschiedenen Mustern und Verzierungen. An einem guten Sicherheitsschloss (auch für die Terrassentür) sollte hierbei nicht gespart werden.

Darüber hinaus bietet die richtige Portion Tür mehr als nur einen Durchgang von einem Raum zum anderen. Je nach Bedarf ist sie mechanisch, feuchtigkeitsunempfindlich, besonders einbruchsicher oder schallschützend.

Zwei Dutzend Fenster
Wer eintritt, der möchte über kurz oder lang auch herausschauen können – oder darin was sehen können, ohne gleich künstliches Licht einschalten zu müssen. Mehr Fenster geben mehr Licht. Richtig platziert erhellt sich das ganze Fertighaus, ohne dass die Bewohner von der hereinstrahlenden Sonne geblendet werden. Achte daher immer auf die Platzierung der Fenster auf der Südseite.

Außerdem bietet sich, je nachdem im welchen Stockwerk man sich gerade befindet, ein anderes der unzähligen Fenstertypen an. Fenster ist eben nicht gleich Fenster und einige von ihnen können sogar richtig intelligent sein. Das beginnt schon damit, dass sie die Rollos eigenständig nach unten fahren, wenn die Sonne zu sehr darauf scheint. Also überlegt euch gut, welche Fenster euch nicht nur optisch gefallen, sondern was die gläsernen Helferlein auch alles auf (oder vielmehr in ihren) Kasten haben.

Ein Dutzend Wände
Die Außenwände werden bei einem Fertighaus bereits fertig geliefert. Je nach eurem Gusto und euren Ansprüchen bei der Energieeffizienz, ist die passende Dämmung für das Wohlfühlklima im Haus bereits eingebaut. Die gängigste Konstruktion in bei einen Fertighaus ist eine Holzbauweise. Das gibt dem Haus nicht nur ein wunderbares Wohnklima, sondern die Wände sind in der Regel auch dünner ohne dabei jedoch an Dämmkraft zu verlieren. Das bietet eine optimale Raumausnutzung und bedeutet mehr Platz für die Hausbewohner.

Innen kann sich der Bauherr, wenn er die nötige Geduld hat und das Heimwerker-Gen in sich trägt, selbst kreativ betätigen: Hier eine zusätzliche, nichtragende Wand, dort ein anschaulicher Wohn-Essbereich. Umso weniger man in die Hände des Fertighausherstellers gibt, desto mehr Gestaltungsfreiraum habt ihr beim Backen eures Fertighauses.

Ein Dach, viele Formen
Pultdach, Flachdach, Satteldach oder Walmdach? Was oben schützt, kann viele Formen annehmen und jede Form hat auch ihre individuellen Vorteile. Optisch muss es natürlich zum Rest des Hauskonzepts passen. Wer einen Bungalow backt, für den reicht ein Flachdach schon mal aus. Ein zwei-stöckiges Fertighaus macht hingegen mit einem Satteldach mehr her. Je nach Grundriss des Fertighauses kann die richtige Dachform im oberen Stockwerk noch mal ein paar Wohnquadratmeter herausholen. Also überlegt euch gut, welche Glasur auf eurer Fertighaus soll.

Eine raffinierte Prise Highlights:
Kaum aus dem Ofen, wird das Plätzchen entweder gleich von hastigen Kinderhänden gegriffen und im Bäuchlein versenkt oder von kreativen Familienbanden bunt verziert. Auch ein Fertighaus ist optisch weit mehr als ein viereckiger Kasten mit Dach, Tür und ein paar Fenstern.

Schließlich will man auch gerne ganz bewusst seine Ecken und Nischen im Haus haben, die es nach außen interessanter und individueller macht, nach innen jedoch Rückzugsorte bietet. Ein kleiner Erker kann zum Wintergarten werden. Und ein Balkon am Elternschlafzimmer bietet in den warmen Monaten einen idealen Platz, um sich zu sonnen, ohne vom Spieltrieb des Mannes und den Kindern abgelenkt zu werden.

Und wer sein Auto liebt, der schützt es auch. Ein Carport ist hierfür ein günstige Variante, die sogar noch mehr bieten kann: So lässt sich in Sommer unter dem schützenden Dach zum Beispiel prima eine Gartenparty veranstalten.

Zum Abschluss: Ein paar technische Toppings:
Ein Fertighaus darf nicht nur optisch ansprechende Ecken und Kanten haben. Ambitionierte Häuschen-Bäcker gehen tiefer ins Detail und wählen als Toppings noch die richtige Technik aus. Von einer intelligenten Wohlfühlklima-Heizung und einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach, über eine per App steuerbare Fußbodenheizung und einem Wandstaubsauger bis hin zum Kühlschrank, der sich selbst nachfüllt und gleichzeitig die neuste Musik abspielt, ist heute alles möglich in eurem selbstgebacken Traumhaus. Für Einige sind diese technischen Details vielleicht nur unnötiges Spielzeug, für Andere jedoch genau die bunten, cremigen Toppings, die auch auf Weihnachtsplätzchen nicht fehlen dürfen – schließlich machen genau diese Details jedes Fertighaus zu einem individuellen Unikat.

Alle Zutaten ausgewählt? Dann ist das Haus auch schon fertig. Aber kein Fertighaus möchte alleine sein. Deswegen backt euch doch eurer eigenes und füllt es mit Leben. :)

Quelle:
www.immonet.de
www.fertighaus.de
www.zuhause.de
infomall.haus.de

Jörg Gottschling

Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, aktiver Blogger & Digital Native auf der Suche nach mehr Leben im Alltag.
Jörg Gottschling

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