Der Wahnsinn rund ums Osterei: Halb gefärbt, ist fast versteckt

Ostereier verstecken_living hausAuch wenn der gefühlte Frühling noch auf sich warten lässt – spätestens ab Ostern wird der Alltag wieder bunter. Neben den obligatorischen Osterglocken, bringen bunte Ostereier Farbe ins Zuhause. Und egal, ob die farbenfrohen Eier nur zum Verschönern der Fensterbank dienen sollen oder auch für die festliche Ostertafel bestimmt sind: Die Wege zum österlichen Schmuckstück sind vielfältig und setzen der Kreativität keine Grenzen.

Selbstverständlich können die gefärbten Eier bereits fertig gekauft werden, entscheidet man sich jedoch fürs selber machen, werden die Eier zur Leinwand und die heimische Küche zum Atelier. Und Spaß macht das Selbermachen allemal.

OSTEREIER FÄRBEN:

Ostereier faerben_living hausErlaubt ist was gefällt
Wenn es um das Gestalten von Ostereiern geht, kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Je nach Lust und Laune, kann man färben, kleben, tupfen, malen oder stempeln. Auch Federn, Filzstifte, Bänder, Sticker, Geschenkpapier oder Wolle eignen sich gut, um schlichte Eier zu individuellen Designerstücken zu machen.

Bunt, bunter, Osterei
Bei der Farbwahl steht die gesamte Palette des Regenbogens zur Auswahl. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass zum Verzehr gedachte Eier nicht mit giftigen Stoffen oder Farben in Berührung kommen. Möchte man ganz auf Nummer Sicher gehen, greift man am besten zu natürlichen Farbstoffen. Hierfür lohnt sich ein Blick in die Vorratskammer, denn Rote Beete, Kaffee, Zwiebelschalen, Spinat oder Tee eignen sich hervorragend, um chemiefrei eine bunte Vielfalt zu zaubern. Aber auch in Apotheken findet man eine große Auswahl an Färbemitteln auf Naturbasis. Für besonders gleichmäßige Ergebnisse säubert man die Eier zuvor noch mit Essigwasser. Und für den besonderen Glow reibt am die gefärbten Eier noch mit etwas Speiseöl ab.

Ei, Ei, wo bist du?
Mindestens genauso viel Spaß wie das Eier Färben, macht das Verstecken und Suchen der bunten Ostersymbole. Besonders Kinder begeistern sich dafür, aber auch Erwachsenen aka großen Kindern macht das Verstecken und hoffentlich auch Finden viel Freude. Dazu muss man natürlich nicht mehr an den Osterhasen glauben, ein wenig Einfallsreichtum genügt, um daraus ein Ostervergnügen mit der ganzen Familie zu machen. Denn auch hier gilt: Leichter gesagt als getan. Gute Versteckmöglichkeiten sind rar oder schon aus dem letzten Jahr bekannt. Da es ohne Knobelei jedoch nur halb so viel Freude macht, hier einige Tipps direkt vom Osterhasen:

OSTEREIER VERSTECKEN:

Ostereier versteckenIn natürlicher Umgebung
Spielt das Wetter mit, ist es natürlich am schönsten, wenn man die Ostereier draußen versteckt. Der heimische Garten bietet mit seinen Sträuchern, Beeten, Gießkannen und Blumenkübeln eine Fülle an ausgefuchsten Versteckmöglichkeiten. Sind die Kinder nicht mehr ganz klein, sind Astgabeln oder Regenrinne auch hervorragend geeignet, um die Sucherei mit Action und sportlichen Herausforderungen zu verbinden. Derjenige, der keinen Garten hat oder den Such-Spaß gleich mit einem ausgiebigen Osterspaziergang verbinden will, findet auch im Park oder Wald ein Füllhorn an ausgebufften Verstecken.

Und überall ein Ei…
Die Kür des Versteckens findet allerdings zuhause statt. Hier wo man alle Ecken und Winkel kennt, ist es besonders schwer, gute Verstecke zu finden. Schaut man sich beim Gang durch die Zimmer jedoch genau um, findet man immer ein Plätzchen, das sich besonders gut eignet. Denn wer sucht schon in Kochtöpfen, Tassen, Wäscheschubladen oder Gummistiefeln. Der ultimative Geheimtipp sind allerdings Klopapierrollen, der „Tunnel“ in der Mitte ist das ideale Versteck für die bunten Eier. Und wer weiß, vielleicht findet man noch einen Schoko-Nikolaus, der an Weihnachten vor der hungrigen Meute versteckt wurde und dann in Vergessenheit geriet.

Falls ihr noch weitere Tipps und Tricks rund ums Färben, Gestalten und Verstecken von Ostereiern habt, schreibt uns doch einfach einen Kommentar.

Luise Dittmer

Luise Dittmer

Mein Motto: "Die besten Tipps sind die, von denen man selbst keine Ahnung hat."
Luise Dittmer

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