Nachhaltigkeit im Haushalt: Sie beginnt im Kopf!

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Nachhaltigkeit im HaushaltWas nützt ein Fertighaus mit einer Energieeffizenz 70, Solarkollektoren auf dem Dach und einem Regenspeicher im Boden, wenn der Bewohner des Hauses trotzdem alle Register zieht, um den Ökostandard seines Haushalts in den Keller zu treiben?

Ein nachhaltiges Leben beginnt im Kopf des Hausbewohners. Und der muss gar nicht so sehr überfordert werden, um die Nachhaltigkeit im Haushalt merklich und dauerhaft zu verbessern. Denn wie so oft sind es die kleinen Dinge im Leben, die wir schnell ändern können, um große Ergebnisse zu erzielen.

Ein paar dieser kleinen Tipps für einen nachhaltigen Haushalt im Fertighaus haben wir euch hier zusammengefasst:

Licht aus, Stecker raus

Überall im Haus warten Stropmfresser darauf unnötig Energie zu verbrauchen. Die offensichtlichsten Anwärter auf ungenutzten Stromverbrauch sind Geräte mit Stand By-Betrieb. Hier haben viele Firmen in den letzten Jahren zwar ordentlich nachgeholt und den Verbrauch im Ruhezustand minimiert. Besser ist aber immer noch, diese Geräte vom Stecker zu ziehen. Auch Akku-Ladekabel, die man nach dem Aufladen des Smartphones gerne am Stecker lässt, ziehen weiter Energie. Nach dem Aufladen empfiehlt es sich, den inneren Faulpelz zu überwinden und auch diesen Kabeln den Storm zu entziehen.

Ein weiterer simpler Tipp, der so offensichtlich wie hilfreich ist, aber immer wieder aus der Gemütlichkeit heraus vergessen wird: Licht ausmachen beim Raumverlassen. Natürlich nur dann, wenn keiner mehr drin ist – Silberfische, Mäuse und Kakerlaken selbstverständlich ausgeschlossen. 😉

Weg mit dem Alu

Alufolie ist nach wie vor ein beliebtes Verpackungsmittel, um die morgendlich Butterbrote für die Reise zur Schule oder Arbeit einzuhüllen. Doch wusstet ihr eigentlich, wie viel Energie aufgewendet werden muss, um gerade einmal eine Tonne Alufolie zu produzieren? 15 Megawatt-Stunden an Strom. Ein zwei-Personen-Haushalt verbraucht diese Strommenge in zwei Jahren.

Daher: Verzichtet auf Alufolie und greift zur Brotdose. Die ist wiederverwendbar und es passt auch noch ein gesunder Apfel rein. Das tut nicht nur der Welt gut, sondern auch gleich dem eigenen Körper. 🙂

Jörg Gottschling

Jörg Gottschling

Chronischer Querdenker im #Hashtag-Fieber, aktiver Blogger & Digital Native auf der Suche nach mehr Leben im Alltag.
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