Flohmarkt im Fertighaus

So wirst du deinen Krempel sinnvoll los.

Flohmarkt im FertighausManchmal tut es einfach gut, sich zu trennen. Von Dingen, die kaputt sind, nicht mehr gebraucht werden oder weil der persönliche Geschmack sich verändert hat. Man macht Platz für Neues, wird unnötigen Ballast los und schafft zugleich Ordnung und ein Stückchen mehr Freiheit in den eigenen vier Wänden.

Doch hat man die erste Hürde geschafft und schweren Herzens festgelegt, welche Dinge ausziehen werden, steht die Nächste schon vor der Tür: Wohin mit den überflüssigen Dingen? Sicher, ein paar Gegenstände sind in der Tonne am besten aufgehoben, einfach, weil sie zu kaputt zum Reparieren sind. Doch was ist mit allem anderen? Wohin mit Dingen, die man nicht mehr möchte und zum Wegwerfen doch zu schade sind? Hier ein paar Tipps, wie ihr eure alten Sachen sinnvoll loswerdet.

1. Verschenken

Hierbei kommt vielleicht kein Geld in die Kasse, aber gutes Karma auf dem Konto ist auch nie verkehrt: Verschenke deine Sachen an Freunde, Familienmitglieder, Kinder aus der Nachbarschaf. Viel Dinge, derer du überdrüssig bist oder die vielleicht sogar doppelt hast, machen anderen eine große Freude.

2. Tauschen

Tausche mit anderen. Zugegeben schrammt dieser Punkt am Ziel, Unnötiges loszuwerden etwas vorbei, aber was soll`s. Denn manchmal ist es einfach zu schön sich das Leben mit Nicht-Notwendigem zu versüßen. Hierzu bieten sich Tauschpartys an. Jeder bringt mit was er nicht mehr möchte oder er zu viel hat, und bekommt im Gegenzug das, was er sich schon lange wünscht oder beim anderen gar bestaunt und bewundert hat.

3. Garagenflohmarkt

Veranstalte einen Garagenflohmarkt. Hierzu ist im Vorfeld zwar etwas Arbeit und Zeitaufwand nötig, dafür wird man am Ende hoffentlich auch mit einer gut gefüllten Kasse belohnt. Vielleicht finden sich auch Nachbarn oder Freunde, die ebenfalls Interesse haben daran teilzunehmen. Je größer und bunter der Flohmarkt ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass viele potentielle Käufer auftauchen.

4. Verkaufen im Netz

Wesentlich stressfreier ist der Verkauf über das Internet. Hierzu wird oftmals nicht mehr benötigt, als ein bzw. mehrere Bilder des Gegenstandes und ein Account auf der ausgewählten Plattform. Neben unterschiedlichen Facebook-Gruppen bieten sich je nach Art des Gegenstandes Portale wie „Ebay“ oder „Amazon“ an. Auf letzterem lassen sich zum Beispiel gelesen Bücher an neue Leser bringen. Besonderes Augenmerk verdient „Ebay Kleinanzeigen“. Das Portal ist quasi der kleine Bruder der bekannten Plattform Ebay und möchte Verkäufer und Interessiert aus der gleichen Gegend zusammenbringen. Hier werden ganz formlos Dinge ge- und verkauft, oftmals in unmittelbarer Nachbarschaft. Das spart lange Transportwege und man kann die Ware vor dem Kauf in Augenschein nehmen. Ein weiteres, bekanntes Beispiel ist „Kleiderkreisel“, hier werden, teils auch sehr hochwertige Kleider, verkauft oder gegen was Gleichwertiges getauscht.

Grundsätzlich gibt es unzählige Möglichkeiten unerwünschte Dinge los zu werden. Wobei wegwerfen immer die schlechteste Alternative ist (wenn man von Werbegeschenken, abgelaufenem Schriftverkehr oder nicht reparierbaren Gegenständen absieht). Wer keine Lust hat, mit seinen Sachen ein paar Euro für die Urlaubskasse zu verdienen oder niemanden weiß an denen er die Sachen verschenken könnte, stellt sie Einrichtungen zur Verfügung, die die Spenden dann weitergeben.

Und nun seid ihr an der Reihe. Habt ihr noch Ideen zum Thema „Flohmarkt zuhause“? Berichtet uns von euren Erlebnissen zum Thema oder gebt Tipps was ihr mit euren überflüssigen Sachen macht.

Luise Dittmer

Luise Dittmer

Mein Motto: "Die besten Tipps sind die, von denen man selbst keine Ahnung hat."
Luise Dittmer

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