Der Sand geht aus – Baut ein Living Haus!

Living Haus Blog: Der Sand geht aus - Baut ein Living Haus!

Klingt verrückt? Im ersten Moment schon, ist aber völlig logisch! Schaut doch mal: Weltweit wird Sand zur Mangelware, daher steigen die Preise für Beton, also auch für Massivhäuser in die Höhe. Was ist die Lösung? Genau, ein Fertighaus zu bauen. Natürlich mit Living Haus.

 

Sandmangel in Deutschland, ja in der ganzen Welt

Deutschland hat zwar riesige Sandressourcen – in den Auen am Rhein, in Nord- und Ostdeutschland, im bayerischen Alpenvorland. Rund 2.000 Sand- und Kiesgruben gewinnen im Lande um die 240 Millionen Tonnen Bausand und Kies pro Jahr. Und jetzt kommt das große Aber: Ein Großteil der Vorkommen ist nicht abbaubar, denn er befindet sich in Naturschutzgebieten, unter Wohn- und Gewerbeflächen oder unter Straßen und Schienen.

Außerdem kommt man schwer an Genehmigungen neuer Abbauflächen. Seit zwanzig Jahren sinkt die Zahl der Abbaustätten in Deutschland, viele Gruben sind mittlerweile erschöpft. Und wir in Deutschland stehen nicht allein mit diesem Problem da. Weltweit ist Sand zur Mangelware geworden, häufig wird Sand illegaler Weise an Stränden oder Flüssen abgebaut, mit schlimmen Folgen für die Ökosysteme. Kennt ihr die Story von Coral Springs? Der Strand in Jamaika wurde über Nacht gestohlen, ohne Witz! 500 weiß-pudrige Lkw-Ladungen wurden unbemerkt abtransportiert, bis heute wurden die Diebe nicht gefasst.

Nun mag man sich denken: In den Wüsten gibt es doch wohl genügend Sand für alle! Aber nein, die Wüstensandkörner sind vom Wind so glatt und rundgeschliffen, dass sie kaum verhaken können und nicht haften.

 

Und wieso betrifft das uns?

Seien wir mal ehrlich: Bei Sand denken die meisten von uns doch als erstes an Urlaub, an schöne Strände, Sandburgen und Dünen, oder den Sandkasten zuhause. Und ansonsten? Jetzt haltet euch fest: Laut Pascal Peduzzi vom UN-Umweltprogramm verbraucht jeder Einwohner der Erde im Durchschnitt 18 Kilogramm Sand, täglich! Das ist dreimal so viel wie noch vor 20 Jahren. Denn Sand ist nach Wasser der weltweit am meisten konsumierte Rohstoff!

Aber wofür? Für so ziemlich alles: Sand steckt in Glas, Asphalt, Mikrochips, Smartphone-Bildschirmen, Autos und Flugzeugen, ja sogar Kosmetika und Zahnpasta. Und in Häusern. Zumindest in Massivhäusern. Denn Beton besteht hauptsächlich aus Sand.

 

Die Baubranche erlebt ihr blaues Wunder

Es wird gebaut. Überall auf der Welt. Immer mehr. Aber am Bau wird Sand und gröberer Kies für Beton, Ziegel und Asphalt benötigt. So braucht man für ein Einfamilienhaus schätzungsweise 200 Tonnen Sand! Das treibt die Nachfrage nach dem Rohstoff, und somit die Preise, so in die Höhe. Der Beton wird teurer – in 2018 sind die Preise für Sand und Kies um fünf Prozent gestiegen – somit auch die Baupreise und die Mieten.

Viele Bauprojekte mussten bereits aufgrund des Sandmangels hinausgezögert oder gar gestoppt werden. Importe sind ebenfalls keine Lösung, denn ab einer Entfernung von über 50 Kilometern ist der tonnenschwere Transport per Lkw zu teuer.

 

Was nun?

Fakt ist: So schnell wird es keine Lösung für das Gesamtproblem geben. Auch wenn bereits dazu geforscht wird, wie Wüstensand für das Bauen nutzbar gemacht werden kann. Baustoffrecycling wäre eine weitere Alternative.

Aber, nun kommt’s: Wir haben die ultimative Lösung, wie ihr dem Sandmangel den Kampf ansagen könnt: Baut ein Living Haus! Denn, wie ihr bestimmt wisst, werden Fertighäuser ausschließlich aus Holz gebaut. Und das in traditioneller Handwerkskunst und auf hochmodernen Fertigungsanlagen.

Abgesehen davon, dass ihr keinen Sand beim Hausbau benötigt, und somit diesen kostbaren Rohstoff schont, bietet das Naturmaterial Holz einige ziemlich tolle Vorteile. So sorgt es für ein angenehmes Wohnklima in eurem Zuhause. Außerdem bietet sich diese Bauweise ideal für den Innenausbau in Eigenregie an. Denn der Rohbau eines Holzhauses lässt sich deutlich einfacher bearbeiten als der Rohbau eines gemauerten Hauses. Und vor allem: Holz weist eine hervorragende Ökobilanz auf! Weitere Vorteile eines Holzfertighauses lest ihr hier.

 

Ihr seht, mit einem Living Haus baut ihr nicht nur euer Traumhaus, sondern sorgt auch noch dafür, dass circa 200 Tonnen Sand weniger verbraucht werden müssen.

 

Quellen:
T-Online.de/heim-garten/Der Baubranche geht der Sand aus
Welt.de/wissenschaft/Der Erde geht der Sand aus

Bildquellen:
istock.com | threeart

Johanna Wies

Gestern wollte ich eigentlich noch etwas sagen. Das hatte ich morgen aber schon wieder vergessen.
Johanna Wies